Von anderen lernen hat noch niemandem geschadet . . .

Das Ziel, den guten Zustand bzw. das gute ökologische Potential unserer Gewässer  zu erreichen, erscheint manchem fast nicht machbar. Es gibt aber praxisorientierte Beispiele, die Mut machen - Mut vor allem auch in Richtung zielorientierten Handelns. Hier das Beispiel Dänemark . . .

In Dänemark ist über viele Jahrzehnte in der Praxis bewiesen worden, wie man im Gewässerschutz möglichst viel Umwelt für das immer nur in Grenzen vorhandene Geld bekommt. Und die dänischen Gewässer stehen ja entsprechend ihrer Entwicklung aus der Eiszeit-Landschaft für die meisten Fließgewässer des Norddeutschen Tieflands.

Die organismenorientierte, durch Begleituntersuchungen belegte Arbeit zeigt, dass der Weg "von der Wüste zum Paradies" nicht utopisch ist - wenn man denn gute fachliche Praxis anwendet.

[Hier soll allerdings nicht verschwiegen werden, dass aufgrund neuster Entwicklungen DK eifrig dabei ist, "sein Pfund" zu verspielen!]

Die erzielten Verbesserungen gehen so weit, dass z.B. durch die Restaurierungen im Einzugsgebiet der Kolding Au inzwischen der Fischbesatz eingestellt werden kann: Fischereibiologische Begleituntersuchungen bewiesen die hohe Produktionskraft der gestärkten Natur. Als Indikator dieser Verbesserungen können auch die erheblich gesteigerten Meerforellenfänge an der Angel dienen - Nachhaltigkeit im Verhältnis Mensch / Natur.

In der UN-Dekade "Bildung für Nachhaltigkeit" (2005-2014) ist dies ein ausgesprochen nachahmenswertes Beispiel.

Zusammengefasst sind Grundlagen, Probleme und Verbesserungsmöglichkeiten mit vielen überzeugenden Abbildungen in der anhängenden pdf-Datei zu finden.

Wendet man die beschriebenen, bewährten Praktiken an, zeigen Erfolgskontrollen, dass problemlos und ohne höhere Unterhaltungskosten (die werden eher geringer, bis zur Halbierung leicht möglich) schnell Strukturgüteverbesserungen um 2 Klassen erfolgen. Hier am Beispiel einer Diplomarbeit der Uni Hamburg, die im Oste-Einzugsgebiet erstellt wurde.

Von der Quelle zum Meer: Gewässerschutz muss Grenzen überschreiten.

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