Pflanzenschutzmittel vergiften Fische . . .

Sind wir von Analphabeten umgeben, die Gebrauchsanweisungen nicht lesen können? Roundup und seine mit Phantasienamen benannten Handelsmixturen sind giftig nicht nur für alle Pflanzen sondern auch für Fische und Algen.

Deshalb wird in der Gebrauchsanweisung darauf hingewiesen, dass beim Einsatz dieser so genannten Totalherbizide zu Gewässern ein Abstand von mindestens 10 m einzuhalten ist.

Überall aber sieht man, dass bis zum Gewässerrand geackert und gedüngt wird und - wie selbstverständlich - Pestizide angewendet werden.

Wer versagt hier neben dem "ordnungsgemäßen Landwirt"?

Die Handelsketten, die nicht nur verkaufen, sondern auch beraten sollen?

Das Landvolk, die Landwirtschaftskammer, der Pflanzenschutzdienst, die Landwirtschaftsverwaltung in Regierungspräsidien und Ministerien, die doch mit Beratung und Kontrolle für das Einhalten der "guten fachlichen Praxis" zuständig sind?

Wollen Sie Ihrem Nachbarn helfen, sein Portemonnaie vor unnötigen Geldausgaben für Bußgelder zu bewahren? Dann nehmen Sie doch diese 2seitige Information, die Grundlagen, Gesetzesauszug und Bußgeld-Rahmen enthält.

Wer mehr dazu lesen möchte und Adressen sucht, bei denen verbotenes Handeln gemeldet werden kann, wird in der Regel bei der Landwirtschaftskammer seines Bundeslandes fündig.

In Niedersachsen z.B. können Sie Meldungen über Pflanzenschutzmissbrauch online abgeben: http://www.lwk-niedersachsen.de/index.cfm/action/contact/adr/150/contact/150.html .

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