Edmund Siemers-Stiftung

Gewässerschutz für Bäche und kleine Flüsse

Erwartet für Oktober 2014: neue Veröffentlichung in der Schriftenreihe -

"Es stellte sich heraus, dass die vor Ort zu verzeichnenden Zerstörungen der Gewässerstruktur noch gravierender sind, als bisher eingeschätzt. Auf diesen Erkenntnissen basierend wurden die bisherigen empirischen Annahmen für „in-stream Restaurieren“ (Tent 2005), die der naturnahen Wiederbelebung von zu breit und zu tief eingeschnittenem Gewässerbett dienen, durch hydraulische Vergleichsbetrachtungen bestätigt. Es zeigte sich, dass in-stream-Maßnahmen sogar noch umfänglicher in die Tat umgesetzt werden müssen als bisher angenommen." (Auszug aus dem Text des vorstehenden Link.)

 

Die Ur-Heimat der Gewässerschutzseiten der Edmund Siemers-Stiftung lag auf umwelt.schleswig-holstein.de. Dieses Angebot Schleswig-Holsteins wurde später umbenannt in infonet-umwelt.de und endete mit dem Jahr 2009.

Hier, auf www.salmonidenfreund.de, sind die bisherigen Angebote seitdem untergebracht.

Ein kleiner Blog, http://osmerus.wordpress.com, begleitet diese Seiten.

Ein Übersichtsfaltblatt ist hier herunterzuladen.

Alle bisher erschienenen Gewässerschutz-Bücher finden Sie hier verlinkt und ganz unten auf dieser Seite.

So hätten wir`s gern: Durch Kieszugabe eingeengtes, vorher überbreites Bachbett - jetzt wieder vielfältiger, produktiver Forellenbach (Este bei Hoinkenbostel)

Im Europäischen Naturschutzjahr 1995 "Naturschutz außerhalb von Schutzgebieten" wurde die Edmund Siemers-Stiftung errichtet. Ein wesentlicher gemeinnütziger Zweck ist die Förderung des Natur- und Umweltschutzes, insbesondere durch den Schutz von Gewässern, Feuchtgebieten und Trinkwasserressourcen, vornehmlich im Bereich der Elbe und ihrer Nebenflüsse unter Einbeziehung der Auenräume. Hierzu wurde ein Naturschutzprojekt formuliert, das in der Metropolregion Hamburg liegt und die Vernetzung der Gewässerlandschaften im Oberlaufbereich der Heidebäche Seeve, Este, Oste und Wümme zum Ziel hat. Verkürzt findet sich dies im Namen Projekt Este - Wümme wieder. Das Projekt ist langfristig angelegt.




Allgemein anerkannt ist inzwischen, dass die Gewässermorphologie hin zu natürlicheren Strukturen entwickelt werden muss und das gesamte Einzugsgebiet des jeweiligen Fließgewässers für nachhaltige Erfolge einzubeziehen ist. Mehr dazu unter Downloads "1 Grundlagen".

Bewusst Sehen lernen, um Probleme vor Ort zu erkennen, gehört dazu.

Dabei kommt gerade den kleinen Bachläufen, den "Kinderstuben" der größeren, eine besondere Bedeutung zu, da sie bis zu 80 % der Fließstrecken im Einzugsgebiet inne haben. Ihre Entwicklung von den derzeitigen Wüsteneien hin zu naturnäheren Strukturen wird nach wie vor vernachlässigt. Hier legt die Edmund Siemers-Stiftung ihre Arbeitsschwerpunkte.

Edmund Siemers-Stiftung, Schlankreye 67, 20144 Hamburg
Fax 040 - 420 91 82

(Eine Bitte: Einzel-Bestellungen von Texten bitte nur über die im jeweiligen Link angegebene bzw. darüber erreichbare Verlags-Adresse. Direkt bei der Edmund Siemers-Stiftung bitte nur Sammelbestellungen nachfragen.)

Ein Beitrag zur (2002-)Aktion

Es gibt noch viel zu tun . . .

Diese Seite bearbeitet der Bach-Mann. Zunächst begleitete  Bach-Hund 1 das Geschehen. Seit Juni 2003 ist Bach-Hund 2 aktiv.

 

In der Schriftenreihe der Edmund Siemers-Stiftung wurden bisher behandelt

- Lebendige Bäche und Flüsse, der Bestseller (Madsen & Tent, 2000).

- Öffnen verrohrter Gewässer, auch kostenmäßig die beste Variante (Inga Krämer, 2006).

- Ockerbelastung verringern, Verbesserungsalternativen sind bekannt (Hilke Prange, 2007).

- Das Einzugsgebiet: Bodennutzung, Gewässerunterhaltung und Gewässerzustand, Darstellung am Beispiel der Heidenauer Aue, eines Laichbachs für Lachs et al. im Oste-Einzugsgebiet (Kerstin Grabowsky, 2007).

- Forelle, Schwarzstorch, Flatterulme - Ob Wasserrahmenrichtlinie oder Klimadiskussion, nur das Einbeziehen des Gewässereinzugsgebiets und die Umstellung der Nutzungen in Richtung Nachhaltigkeit werden die gesetzten Ziele erreichen lassen (Gerd Janssen, 2007).

- Grundlagen für eine nachhaltige und klimastabilisierende Landbewirtschaftung aus der Schule von Prof. Dr. Wilhelm Ripl (Thomas Janssen & Wilhelm Ripl, 2008).

- Das Einzugsgebiet der Fuhlau (LK Harburg) - Landschaftsökologische Charakterisierung und Bewertung - "Meeresschutz fängt ganz oben im Einzugsgebiet an" (Anmerkung osmerus zur Arbeit von Willem Salge, 2012).

- Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerstrukturgüte der Este zwischen Langeloh und Emmen. - Hydraulische Vergleichsbetrachtungen bestätigen Forderungen der Ökologie. 104 Seiten, davon 43 farbig, Björn Tent, Oktober 2014.
 

Auch Ihr Steuergeld fliesst weiter in nicht nachhaltigen Verhaltensweisen.

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